Trends bei Kinder- und Jugendmöbeln
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Trends bei Kinder- und Jugendmöbeln

Platz für den PC

Der PC hat das Kinderzimmer erobert, das ist längst nicht mehr neu.
Allerdings entstehen dadurch neue Anforderungen an Kinder- und Jugendmöbel. Zum Beispiel reicht es nicht mehr aus, das ein Schreibtisch eine verstellbare, kippbare Arbeitsplatte und eine Schublade hat. Auch der Monitor soll einen "richtigen" Platz bekommen, nicht einfach nur auf der Arbeitsplatte stehen und zudem komfortabel und mit gesunder Sitzhaltung zu bedienen sein. Dazu haben die Hersteller neue multiflexible Baumlösungen entwickelt, bei denen die Geräte auf verschiedenen Etagen angesiedelt werden können. Je nach Körpergröße, Vorlieben und den besten ergonomischen Bedingungen können Bildschirm, Drucker oder Scanner individuell aufgebaut werden. Eine Neuheit sind die in die Schreibtischoberfläche integrierten, eingelassenen Mousepads in bunten Farben.




Bei Betten und Schränken führen in den Kinder- und Jugendzimmern immer noch naturbelassene Holzmaterialien Trend an.
Nach wie vor achten die Eltern bei der Einrichtung vor allem auf spätere Verstell- oder Ergänzungsmöglichkeiten und auf mit den Kindern mitwachsene Möbel. Gefragt sind auch umwandelbare, multifunktionale Möbel, so dass aus einer Wickelkommode später eine "echte" Kommode werden oder sich ein Kinderbett in ein Ecksofa verwandeln kann. Die Hersteller bieten entsprechend viele wandelbare Möbel an, die modulartig miteinander kombinierbar sind. Zudem ist der Aspekt Sicherheit immer noch ein wichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung und Eltern legen viel Wert auf Qualität und Gütesiegel.

Insgesamt räumen immer mehr Eltern dem Wohnen ihrer Kinder einen höheren Stellenwert ein, so Ulrich Thomas, Geschäftsführer des Arbeitskreises Kinder- und Jugendmöbel im Verband der Deutschen Möbelindustrie. Das ist nach seiner Ansicht mit ein Grund, dass trotz sinkender Geburtenzahlen in Deutschland der Umsatz der Kinder- und Jugendmöbelindustrie stabil bleibt. Jährlich werden in diesem Bereich circa 500 Millionen Euro umgesetzt. Thomas: "Zusammenfassend kann man sagen: die Eltern geben heute mehr für das Wohnen ihrer Kinder aus, weil deren Ansprüche wachsen, aber auch, weil den Eltern das Wohnumfeld der Kinder wichtiger geworden ist und in gute Qualität gerne investiert wird."


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03.04.2007
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