Bei Betten und Schränken führen in den Kinder- und Jugendzimmern immer noch naturbelassene Holzmaterialien Trend an.
Nach
wie vor achten die Eltern bei der Einrichtung vor allem auf spätere
Verstell- oder Ergänzungsmöglichkeiten und auf mit den Kindern
mitwachsene Möbel. Gefragt sind auch umwandelbare, multifunktionale
Möbel, so dass aus einer Wickelkommode später eine "echte" Kommode
werden oder sich ein Kinderbett in ein Ecksofa verwandeln kann. Die
Hersteller bieten entsprechend viele wandelbare Möbel an, die
modulartig miteinander kombinierbar sind. Zudem ist der Aspekt
Sicherheit immer noch ein wichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung und
Eltern legen viel Wert auf Qualität und Gütesiegel.
Insgesamt
räumen immer mehr Eltern dem Wohnen ihrer Kinder einen höheren
Stellenwert ein, so Ulrich Thomas, Geschäftsführer des Arbeitskreises
Kinder- und Jugendmöbel im Verband der Deutschen Möbelindustrie. Das
ist nach seiner Ansicht mit ein Grund, dass trotz sinkender
Geburtenzahlen in Deutschland der Umsatz der Kinder- und
Jugendmöbelindustrie stabil bleibt. Jährlich werden in diesem Bereich
circa 500 Millionen Euro umgesetzt. Thomas: "Zusammenfassend kann man
sagen: die Eltern geben heute mehr für das Wohnen ihrer Kinder aus,
weil deren Ansprüche wachsen, aber auch, weil den Eltern das Wohnumfeld
der Kinder wichtiger geworden ist und in gute Qualität gerne investiert
wird."
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