Und wie merken wir überhaupt, ob es kalt ist?
Antwort: In unserer Haut sitzen tausende „Fühlzellen“, die dem Körper signalisieren, ob es draußen kalt, warm oder windig ist. Von den „Kälte-Fühl-Zellen“ haben wir rund 300.000 über die Hautoberfläche verteilt, von den „Wärme-Fühl-Zellen“ nur etwa 30.000. Deshalb fühlen wir Kälte eher als Wärme.
Dritter Trick: Zähne klappern
Wenn es dann noch frostiger wird, fängst du wie ein Aufziehmännchen an zu zittern. Indem er deine Muskeln spielen lässt, versucht dein Körper sich aufzuheizen. Denn Muskelbewegung – das kennst du bestimmt vom Sport oder vom Herumtoben – erzeugt Wärme. Heftiges Muskelzittern ist also die beste Methode, um die Körpertemperatur in die Höhe zu treiben. Warum uns beim Bibbern gleichzeitig die Zähne klappern, darüber streiten sich die Geister noch. Experten meinen, dass die unkontrolliert zuckenden Muskeln der Wangen daran schuld sind. Und wenn dir mal so riiiichtig kalt ist, zittert einfach dein ganzer Körper – ohne dass du etwas dagegen tun kannst. Dann hast du einen ausgewachsenen Schüttelfrost. Also, findest du nicht auch, dass Frieren doof ist? Praktischerweise kannst du aber einen eigenen Trick anwenden und deinem Körper ein Schnippchen schlagen: Strumpfhose, dicke Pullover, Mütze, Schal und Handschuhe... Immer noch besser als frieren!
Marijke Santjer