Absolute Gewinner
Impfungen: effektives Mittel gegen Krankheiten
Immer wieder sind Eltern verunsichert: Soll ich oder soll ich nicht – meine Kinder impfen lassen? Wird das Immunsystem der Kleinen nicht überfordert? Die besten Erfolge erzielen Mediziner
aber eben nicht mit Medikamenten, sondern mit Impfungen – die wohl effektivsten Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen die nicht zu unterschätzenden „Kinderkrankheiten“.
In Deutschland nimmt die Impfmüdigkeit zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Robert-Koch-Instituts. Regionale Epidemien und sogar Todesfälle machen die Brisanz des Themas deutlich. Dabei konnten die großen Impfkampagnen der letzten Jahrzehnte viele ansteckende Krankheiten eindämmen oder gar ausbremsen.
Dieser Erfolg ist jedoch gerade die Ursache für die wachsende Impfverdrossenheit: „Viele Eltern kennen die Auswirkungen von Infektionskrankheiten wie Röteln, Mumps oder Masern nicht mehr und verlieren das Gefühl für die von ihnen ausgehenden Gefahren“, erläutert Dr. Cornelia Feiterna-Sperling, Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Infektionsimmunologie an der Charité Berlin.
„Impfungen sind wichtig, damit ein Kind frühzeitig ausreichenden Schutz gegen solche Infektionen aufbauen kann, für die es zum Teil noch keine geeigneten Medikamente gibt.“
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