Packesel Schulkind
Ärzte und Bundestagskommission warnen
Wenn Papa oder Mama den Schulranzen packen, sollten sie darauf achten, dass nicht unnötig Ballast verstaut wird.
Jeden Abend stellt sich für Jungen und Mädchen bzw. deren Eltern die gleiche Frage: Wie packe ich den Schulranzen für den nächsten Tag, so dass er nicht zu schwer wird? Denn jeder weiß, dass die Tornister fast immer zu viel wiegen und dadurch der Gesundheit des Kindes schaden.
Dennoch wird dies im Alltag gerne ignoriert. Dabei gilt: Je jünger und kleiner das Kind, umso wichtiger ist es, darauf zu achten, dass es nicht täglich zu viel Ballast mit in die Schule schleppt!
Oft transportieren die Jungen und Mädchen zusätzlich noch Beutel, Taschen, Tüten oder Trinkflaschen mit in die Schule.
Nehmen Sie das mal alles zusammen und wiegen es! Das ist fast immer zu viel für noch im Wachstum begriffene Körper! „Das Schulgepäck sollte nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen. Denn Kinder mit zu schweren Schulranzen müssen mit Verkrümmungen der Wirbelsäule und Verformungen der Füße rechnen“, sagt Dr. Dietmar Krause, Ergonomieexperte beim Deutschen Grünen Kreuz e. V.
Und auch die Kinderkommission des Deutschen Bundestags warnt aktuell vor den Folgeschäden allzu schwerer Ranzen. Sie appelliert deshalb an die Bundesländer, das Maximalgewicht von Schulbüchern verbindlich festzulegen. Auch die Schulbuchverlage könnten zur Entlastung der Kinder beitragen, indem sie statt Hardcover leichteres Papier verwenden, meint die Kommission. Schulen und Lehrer sollten ferner dafür sorgen, dass die Kinder möglichst viele Materialien in der Schule deponieren könnten.
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